Lismen gegen Gewalt an Frauen: Orange Day am 25. November 2026
Vor der Sommerpause haben die Ostschweizer Omas ihr Strickzeug zur monatlichen Sitzung mitgebracht. Schliesslich gibt es bis zum Orange Day am 25. November 2026 noch so viele Pulswärmerli zu lismen (stricken).
Frauenhaus in Thurgau: «Omas gegen Rechts» unterstützen den Kampf für ein Frauenhaus im Kanton Thurgau
Die Ostschweizer Omas gegen Rechts machen sich stark für ein Frauenhaus im Kanton Thurgau. Deshalb schlossen sie sich am 19. August dem Feministischen Streikkollektiv an, das seit April jeweils vor den Sitzungen des Grossen Rats in Thurgau eine Mahnwache abhält. Mit dabei war auch der selbst genähte Wandbehang, auf dem die Omas seit Jahresbeginn Daten und Kantone der Feminizide in der Schweiz einträgt.
Das Projekt des Feministischen Streikkollektivs wird auch künftig unterstützt. Die nächsten Mahnwachen stehen schon auf der Agenda der Ostschweizer Omas.
Untersiggenthal – Mahnwache: Wohlwollen und Asyl für Iwona und Paula
OMAS GEGEN RECHTS beteiligten sich an der Mahnwache in Untersiggenthal, zeigten Solidarität mit den Missbrauchsopfern und forderten mehr Opferschutz. Organisiert wurde die Mahnwache von den SP Frauen Aargau.
Siehe auch: SRF: «Wütend und traurig zugleich» – Solidarität mit Missbrauchsopfern, Blick: «Ich will Frauen in ähnlichen Situationen helfen» Tagesanzeiger: «Man muss Gewaltopfern zuhören und glauben», 20 Minuten: «Ich schäme mich für meine Mitmänner» – Mahnwache bewegt Hunderte, Tele M1: SP-Frauen fordern nach Missbrauchsfall mehr Opferschutz. Work: «Solidarität heisst hinzuschauen, wenn andere wegschauen», Watson: «Fall Patrick Frei: Solidarität mit Opfern sexualisierter Gewalt in Untersiggenthal»
Auch die OMAS aus Basel in der Schweiz sind nun mit ihren Portraits auf der Website der Fotografin Corinna Micori anzutreffen!
Corinna interessiert die Frage, «Was hat dich zu einer Oma gegen Rechts gemacht?». Die Fotografin aus Graz begleitet Omas auf der Strasse bei Demonstrationen und Aktionen und besucht sie auch zuhause. Die verschiedenen lesenswerten Einzelportraits der jeweiligen OMAS GEGEN RECHTS sind auf ihrer Website «Fotoprojekt OMAS GEGEN RECHTS» zu finden.
Spendenaufruf – die OMAS Österreich bitten um Hilfe – dazu vorweg etwas Kontext:
Manfred Haimbuchner ist hoher Funktionär der österreichischen FPÖ. Auf seinem Facebook-Account gab es ein Posting, das einen Bezug zwischen den OMAS GEGEN RECHTS und dem mutmasslichen Missbrauchsskandal um Konstantin Wecker herstellte. Das ist natürlich völlig absurd und die OMAS Österreich haben sich zu Recht dagegen gewehrt.
Nun wurde gerichtlich entschieden (und DAS ist der eigentliche Skandal!), dass – kurz gesagt – Herr Haimbuchner NICHT für die Postings auf seiner Facebookseite verantwortlich ist, da diese Seite von seinem Medien-Stab geführt werde. Das ist eine unsägliche Verantwortungsverschiebung und ändert nichts an der eigentlichen Rufschädigung. Darum ist es wichtig, dagegen weiter anzugehen. Aber anders als bei ggf. ähnlichen Fällen in Deutschland müssen dort die Kosten selbst getragen werden.
Darum teilen wir hier den Aufruf der österreichischen OMAS mit Euch:
Natürlich sollte dieser Kommentar unseren guten Ruf in Frage stellen und uns in die Nähe einer vermutlichen Missbrauchshandlung bringen.
Dagegen haben wir zuerst eine einstweilige Verfügung erwirkt und nun, in der gerichtlichen Einvernahme, stellten wir fest, dass Haimbuchner für diese seine Facebookseite angeblich keine Kenntnis der Einträge hat und deshalb auch keine politische Verantwortung übernimmt. Nach dieser Einvernahme hat das Oberlandesgericht gegen uns entschieden.
So bitten wir Euch erstmals: unterstützt uns in diesem unangenehmen Kampf gegen den Angriff der Rechtsextremen mit einigen Euro für die Anwalts- und Gerichtskosten. Einigen sagen wir schon ein herzliches Dankeschön für ihre Spenden.
OMAS GEGEN RECHTS IBAN: AT70 2011 1839 4845 1800 BIC: GIBAATWWXXX Betreff: Prozesskosten